M.A. Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Area Studies

Area-spezifische Fragestellungen gewinnen in Wissenschaft und Politik an Bedeutung. Sie versuchen u.a. länderübergreifende Kooperation, Konflikte oder politische Bewegungen in ihrem regionalen Kontext zu erklären. Der Studiengang verknüpft die Analyse spezifischer Areas mit der Untersuchung der Prozesse der kollektiven Identitätsbildung. So kann z.B. der Frage nachgegangen werden, wie sich populistische Bewegungen in Lateinamerika legitimieren, Mythen in politische Prozesse  überführt werden oder welche Ausdrucksformen der internationale Islamismus in den verschiedenen Ländern hat.

Im Rahmen des Studiums werden die theoretischen Grundlagen der Identitätsbildung behandelt sowie Prozesse der Identitätsbildung am Beispiel von verschiedenen Areas (Lateinamerika, Asien, Ostseeraum/Osteuropa) analysiert. Ziel ist es, den Studierenden die analytische und theoretische Basis für eine tiefgründige wissenschaftliche Beschäftigung mit den Area Studies zu vermitteln.

Der obligatorische Auslandsaufenthalt dient der Vertiefung von Kenntnissen zu Kollektiven Identitäten beziehungsweise einer der oben genannten Areas. Darüber hinaus können zusätzliche Sprachkenntnisse erworben werden. Nicht zuletzt wird auf diese Weise auch  die wissenschaftliche Mobilität gefördert.

Weitere Informationen zu Ziel und Aufbau des Studiums befinden sich in der jeweiligen Studienordnung oder im Flyer des Studiengangs.

Im Vorlesungsverzeichnis finden Sie die, für den Master angebotenen, Seminare.