Arbeitsgruppe Politik in Lateinamerika

Die Arbeitsgruppe Politik in Lateinamerika beschäftigt sich am Beispiel der lateinamerikanischen Staaten mit der Frage, wie demokratische politische Systeme nach dem Übergang von autoritären Herrschaftsformen konsolidiert werden können und welche Rolle dabei politische Parteien, soziale Bewegungen, Intellektuelle und andere gesellschaftliche Akteure spielen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe kommen teilweise selbst aus Lateinamerika oder waren in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Spanien im Auslandssemester und arbeiten derzeit an ihren Masterarbeit oder Dissertationen.

Mitglieder

Mitglieder

Promotionsstudium Interdisziplinäre sozio-kulturelle Studien (Europa und Lateinamerika)

Promotionsstudium Interdisziplinäre sozio-kulturelle Studien (Europa und Lateinamerika)

Informationen zum Promotionsstudiengang Interdisziplinäre sozio-kulturelle Studien (Europa und Lateinamerika) finden Sie hier.

Veranstaltungen der AG
Vortrag 2017: Wanderer zwischen den Welten

Vortrag 2017: Wanderer zwischen den Welten

Vortrag zum Thema 68er Bewegung und Lateinamerika von Frau Dr. Dorothee Weitbrecht

Dienstag, 07.11.2017, 11.00 Uhr, Raum 124, Ulmenstr. 69: Dr. Dorothee Weitbrecht (Leiterin der Elisabeth Käsemann Stiftung: Internationaler Dialog für Erinnerung und Demokratie): Vortrag zum Thema 68er Bewegung und Lateinamerika: „Wanderer zwischen den Welten“.

Frau Weitbrecht ist Historikerin und Leiterin der Elisabeth Käsemann Stiftung: Internationaler Dialog für Erinnerung und Demokratie. Die Stiftung unterstützt Projekte zur Aufarbeitung staatlicher Menschenrechtsvergehen in Lateinamerika und Europa und widmet sich zugleich der Förderung des demokratischen Bewusstseins in und außerhalb Deutschlands.

Weitbrechts Vortrag am 7.11. drehte sich um lateinamerikanisch-deutsche Kontakte in der westdeutschen Protestbewegung von 1968. Auf deutscher Seite betrachtete sie die Biographien von Urs Müller-Plantenberg, Klaus Meschkat sowie Hans-Magnus Enzensberger und ging auf deren Verbindungen zum Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und Rudi Dutschke ein, der eine führende Rolle in der Protestbewegung spielte.

Der SDS-Generation schlossen sich unter anderem der Ecuadorianer Bolívar Echeverría, der Chilene Gaston Salvatore und León E. Bieber aus Bolivien an, deren Hintergründe ebenfalls näher beleuchtet wurden. Im Zentrum des Vortags standen die genannten prominenten Mitglieder einer Lateinamerika-Arbeitsgruppe, die sich ab 1965 regelmäßig in West-Berlin trafen, enge Verbindungen zur Movimiento de Izquierda Revolucionaria (MIR, Bewegung der revolutionären Linken) in Chile hatten und deren revolutionäre Ideologien eine uneingeschränkte Solidarität zur „Dritten Welt“ forderten.

Symposium 2016: Kuba im Wandel

Symposium 2016: Kuba im Wandel

Am 17. Juni 2016 fand am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften das wissenschaftliche Symposium "Kuba im Wandel" statt. Das eintägige Symposium analysierte die aktuellen Entwicklungen vor dem Hintergrund der kubanischen Geschichte und Kultur währen der Transformation. Es wurden sowohl innen- als auch außenpolitische Aspekte behandelt. Die Veranstaltungen richtete sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende und generell an Kuba Interessierte.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden.

Symposium 2012: Internationale Parteienverbände und die Arbeit der parteinahen Stiftungen- ausgehend von Lateinamerika

Symposium 2012: Internationale Parteienverbände und die Arbeit der parteinahen Stiftungen- ausgehend von Lateinamerika

Vom 28.-30. Juni 2012 veranstaltete das Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften in Kooperation mit dem GIGA (Hamburg) ein Symposium zur Rolle der Parteienverbände un der parteinahen Stiftungen. Das Programm der Veranstaltung kann hier heruntergeladen werden.

Finanziert wurde die Tagung aus Mitteln der WSF und des GIGA. Den Empfang anlässlich des Festvortrags von Professor Devés organisierte der Alumni-Verein Rostocker Politikwissenschaft.

Wissenschaftliches Symposium 2010: „Venezuela heute“

Wissenschaftliches Symposium 2010: „Venezuela heute“

Am 11. und 12. Juni 2010 fand am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften das wissenschaftliche Symposium "Venezuela heute" statt. Thematisiert wurden die bolivarische Revolution, der Chavismus sowie die Rolle von Medien und Eliten in dem südamerikanischen Land.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden.

Die AG Lateinamerika in den Medien

Die AG Lateinamerika in den Medien

  • Radio: "Volksabstimmung in Katalonien 'Ein nahezu unlösbares Problem'", SWR2, 29.09.2017. (Interview mit Prof. Dr. Nikolaus Werz)
  • Radio: "Venezuela vor dem Bürgerkrieg", Deutschlandfunk Kultur, 19.07.2017. (Interview mit Prof. Dr. Nikolaus Werz)
  • Radio: "Gewaltsame Proteste gegen die Regierung in Venezuela", Audioportal Freier Radios, 26.04.2017. (Interview mit Prof. Dr. Nikolaus Werz) Link.
  • Radio: "Bankrott und Korruption Was wird aus den Demokratien in Lateinamerika?", SWR2, 25.04.2017. (Diskussion mit Prof. Werz). Link.
  • TV: "Krise in Venezuela 'Aufrüstung deutet auf Eskalation hin'", Tagesschau, 20.04.2017. (Interview mit Prof. Dr. Nikolaus Werz). Link.
  • Radio: "Das politische Debakel in Spanien. Dialogfähigkeit gefragt." SWR2, 02.09.2016. (Interview mit Prof. Dr. Nikolaus Werz). Link.
  • Revista Exame: "Qual o fôlego da onda nacionalista?", 29.06.2016 (Prof. Dr. Nikolaus Werz über EU-Skeptizismus in Deutschland).
  • Deutsche Welle: “Venezuela, omnipresente en España”, 07.06.2016. (Prof. Dr. Nikolaus Werz zur Präsenz von Venezuela in der spanischen Wahlkampagne). Link.
  • Deutsche Welle: “Bachelet: deudas pendientes le pasan la cuenta”, 31.05.2016. (Prof. Dr. Nikolaus Werz zur aktuellen politischen Krise in Chile). Link.
  • Radio: „Podemos und Protestparteien“, WDR 5, 03.05.2016. (Interview mit Christian Pfeiffer, M.A.).